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Nadjas letzte Resultate!



Nachdem wir 2 Abfahrtstrainings hinter uns hatten und das Vertrauen auch auf dieser Piste da war, starteten wir zuerst im Super-G. Nach einer guten Fahrt im oberen Teil (4. Zwischenrang) hatte ich unten einen kleinen Fehler, der mich auf diesem Abschnitt viel Zeit kostete und mich auf den 13. Rang zurückwarf. Die Abstände waren so knapp, das ich nur 25 Hundertstel auf den 6. Rang verlor. Dies war ein wenig ärgerlich, ermutigte mich aber am nächsten Tag in der Abfahrt Vollgas zu geben. Dies gelang mir vorallem in den mittleren zwei Abschnitten wo ich schnellste und viertschnellste Abschnittszeiten fuhr. Bis ins Ziel reichte es dann zum 3. Rang gemeinsam mit Anja Pärson. Ich freute mich riesig über die Bestätigung meines ersten Podestplatzes.

Trotz den schönen Momenten waren wir in Gedanken auch oft bei den Haiti-Opfern und versteigern deshalb die Startnummern vom Super-G in Cortina. Der ganze Erlös geht an die vielen Verletzten und Obdachlosen. Macht doch mit und ersteigert noch bis am Samstag den 30. Januar um 22.00 Uhr eine Startnummer unter

http://shop.ebay.com/cortinabibs4haiti/m.html?_dmd=1&_ipg=50&


Wow, was für ein Wochenende. Ohne grosse Erwartungen ruckte ich ins erste Lager dieses Jahres ein. Nach dem nicht sehr erfolgreichen Saisonstart, wusste ich nicht wirklich, was ich selbst von mir erwarten kann, also beschloss ich mich an die Piste in Haus am Ennstal heranzutasten und immer mehr Gas zu geben. Das gelang mir auch, ich konnte mich immer mehr steigern und schaffte dann im ersten Abfahrtstrennen mit einer nicht wirklich guten Fahrt den 9. Rang. Ein Traum ist wahr geworden. Ich habe die Selektionskriterien für die Olympischen Winterspiele erfüllt! Somit war mein Selbstvertrauen zurückgekehrt und ich wusste: Ich kann es noch besser.
2. Tag, 2. Rennen, Nummer 1, Start 11.30 Uhr, Nebel, Verschiebungen, Start herunterversetzt, Start  13.00, Schneefall... und es ging los, ich hatte eine gute Fahrt, wusste aber nicht wie gut. Das warten begann. à
2. Rang
= Erster Podestplatz im Weltcup!!! Juhee! Das war ein super Gefühl.
Auch im Super-G gelang mir noch einmal ein gutes Rennen und ich wurde 7. und hatte somit auch da die Quali für Vancouver geschafft! 3. Tage, 3 mal in den Top 9. Das war einfach wunderschön!
Herzlichen Dank an alle Gästebucheinträge, SMS, E-Mails und sonstigen Nachrichten.


In den nächsten drei Wochen finden sieben Speed-Wettbewerbe statt. Somit führen sieben Wege nach Vancouver - ich versuche einfach, in jedem Rennen alles zu geben. Nach den guten Leistungen meiner Kolleginnen in Val d'Isère ist es für mich nicht einfacher geworden. Fünf Olympia-Plätze sind besetzt. Jenes Mannschaftsresultat hat auch mich gefreut, vor allem für Fränzi und Stygi, obwohl ich nach meinem 30. Platz die Freude vielleicht nicht so zeigen konnte.

Als wir im Januar am ersten Rennort in Haus im Ennstal eintrafen, habe ich ein WM-Schild entdeckt. Ich wusste gar nicht, dass da mal Weltmeisterschaften stattfanden und 2013 wieder stattfinden werden. Bei der letzten WM in Schladming/Haus 1983 war ich noch gar nicht auf der Welt. Dass Erika Hess dort dreifache Weltmeisterin geworden ist, hatte ich nicht präsent. Ich bin eine, die sich extrem auf das Ist und Jetzt ausrichtet.

Meine ganze Konzentration gilt dem jeweiligen Rennen. Abfahrten und Super-Gs sind oft Mutproben, für mich eigentlich immer. Manchmal habe ich sogar ein bisschen Angst am Start - vor allem beim ersten Training. Ich getraue mich nicht, sofort ans Limit zu gehen. Richtig locker startete ich noch nie, obwohl mir die Trainer immer gut zureden. Ich frage mich manchmal: Warum bin ich überhaupt Abfahrerin geworden? Doch war ich in dieser Disziplin immer am schnellsten. Bei den Abfahrerinnen geht man davon aus, dass sie furchtlos sind. In Wahrheit haben die meisten Respekt. Stürze passieren ja fast jeden Tag, in Val d'Isère waren's in jedem Training drei - da beginnt man schon zu überlegen. Einen Sturz wie jenen von Daniel Albrecht würde ich mir auf jeden Fall nie ein zweites Mal anschauen. Ich selber habe wegen Verletzungen schon zwei Saisons verloren. Aber beide Stürze waren nicht so heftig, dass ich deswegen ein Trauma haben müsste.

Über die Feiertage habe ich beim Hausumbau unserer Familie in Schwyz etwas Ablenkung gefunden. Laminate verlegen, Böden und Wände abschleifen, und im obersten Stock meine eigene Wohnung einrichten - das hat mich auf andere Gedanken gebracht. Zwischendurch tut es gut, vom Rennsport etwas Abstand zu kriegen.


Schon seit mehr als zehn Tagen weilen wir Speedfahrerinnen jetzt schon in Kanada. In Nakiska in der Nähe von Calgary konnte wir uns mit intensivem Training auf den Winter vorbereiten. Sofern es nicht gerade stürmte. Das Wetter wechselt hier sehr rasch.

Auf dem Flug nach Übersee habe ich 300 Seiten im Buch Twilight gelesen. Bei solcher Lektüre vertiefe ich mich richtig in den Inhalt, ich fühle mit. Und so war ich froh, als ich die letzten Seiten hinter mir und die Realität wieder vor mir hatte.

Das Zimmer teile ich mit Möne, das ist Monika Dumermuth. Das hat ganz gut gepasst, auch wegen des Jetlags. Denn wir beide sind keine Langschläferinnen, und so musste ich mich morgens um 5 oder 6 Uhr nicht schlafend stellen...

Mittlerweile sind wir von Nakiska weitergezogen nach Sun Peaks, wo die Schweizerinnen ja jedes Jahr Gastrecht haben in diesem von den Österreichern im Hinblick auf die Olympiavorbereitung im Februar exklusiv gemieteten Gelände.

Nach einem skifreien Tag, den ich mit Shoppen, Velofahren, Rumpftraining und Baden verbrachte, ging es zum ersten mal in Kanada auf die Abfahrtskis.

Für mich ist es sehr spannend hier, da ich zum ersten Mal von Beginn an im Weltcup starten kann und somit auch die ganze Überseevorbereitung miterleben darf. Die Stimmung in unserem Team ist super, und wir geniessen alle die Ruhe vor dem Sturm. Es wird viel gelacht im Team, und da wir uns gegenseitig doch sehr gut kennen, sind wir auch ziemlich direkt im Kontakt. Wer also austeilt, muss auch gut einstecken können! Gute Stimmung hin, viel Lachen her, jetzt werde ich langsam ungeduldig. Ich möchte endlich einen Ernstkampf. Deshalb freue ich mich auf die beiden Abfahrten und den Super-G in Lake Louise.

Wo ich mit meiner Form stehe, ist schwer zu sagen. Um die Höchstleistung zu bringen brauche in einen echten Gradmesser – also ein Rennen!

Lassen wir uns überraschen und hoffen, dass ich bei meinen ersten Einsätzen für meinen neuen Sponsor Emmentaler gleich eine gute Figur abgeben kann.


Nach einer wiederum langen Reise sind wir gut aber erschöpft um 23.00 Uhr in Canmore (Ort des Hotels) angekommen. Gleich am nächsten Tag starteten wir mit einem lockeren Riesenslalom-Training. Leider spielte gestern und auch heute das Wetter nicht so richtig mit. Schneefall und Wind erschwerten uns das Training. Wir konnten aber ein paar Läufe machen und uns an den Kunstschnee gewöhnen. Ich hoffe immernoch, dass die Temperaturen so bleiben wie sie im Moment sind, winterlich, aber nicht allzu kalt. Ich freue mich auf die nächsten Trainingstage und wenn das Wetter dann mal besser ist, kann ich nebenbei die schöne Landschaft geniessen.


Das Trainingslager in Neuseeland war auch dieses Jahr super. Mit Ausnahme ein paar windiger Tage wo wir nicht Skifahren konnten. Wie schon im letzten Jahr hatte ich auch am zweiten Tag wieder hart mit dem Jet-Lag zu kämpfen, da ich im Flugzeug so schlecht schlafe. Ich bin dann jeweils so müde, das ich Kopfschmerzen kriege und es mir ziemlich übel wird. Aber wenn das dann überstanden ist, kann es richtig losgehen. Wir standen meistens um 5.00 Uhr auf damit wir die Pisten und Sonnenaufgänge für uns hatten. Was ich neben dem Skifahren noch so erlebt habe könnt ihr auf meinen Video-Blogs auf Skionline.ch sehen.

Als wir wieder zurück in der Schweiz waren, verbrachte ich die Zeit in Saas-Fee und Zermatt, wo wir die guten Verhältnisse nutzten um alle Disziplinen zu trainieren. Auch Zuhause auf der Baustelle gab es immer viel Arbeit für mich.
Jetzt bin ich noch zum letzten mal in dieser Saison in Saas-Fee. Nächste Woche reise ich für ein Hallenskitraining nach Hamburg und mitte November fliegen wir dann ab Richtung Kanada. Ich freue mich schon auf die ersten Weltcuprennen der neuen Saison und hoffe, dass bis da meine Form stimmt.


Nach langjähriger Zusammenarbeit mit Victorinox (herzlichen Dank nochmals), durfte ich in diesem Frühling einen Zweijahresvertrag mit der Firma meines Lieblingskäses "Emmentaler" unterschreiben.
Es war in diesem Sommer aber auch noch viel anderes los (was ihr evt. an meinen nicht so häufigen Einträgen bemerkt habt).
Wie jedes Jahr ist im Frühling/Sommer das Konditionstraining der wichtigste Teil. Das Konditionstraining auf der Insel Elba war eine super Abwechslung. So mussten wir die Hanteln nicht nur immer im Kraftraum stemmen, sonder durften das am Strand machen.
Dann verbrachten wir unsere Zeit auch mit Mutproben wie zum Beispiel einem Cannyon-Swing mit 50 Meter freiem Fall. Puh war ich froh, als ich wieder festen Boden unter den Füssen hatte.
Im Juli waren dann 4 Wochen Skitraining geplant. 2 davon mussten wir leider früher beenden, wegen dem schlechten Wetter. In der letzten Wochen durften wir dann aber 6 super Skitage geniessen.
Zwischen all den Konditionslager in Magglingen und den Skilagern, verbrachte ich meine Freizeit auf der Baustelle meiner Eltern, wo die ganze Familie am Umbau mithilft. So blieb mir nur ab und zu ein Sonntag zum erholen.
Jetzt freu ich mich riesig auf die Trainingszeit in Neuseeland. Wir fliegen morgen ab und wenn ihr wissen wollt was ich da so erlebe, könnt ihr das auf www.sport.ch mitverfolgen. Ich wurde angefragt, für diese Seite Video-Blogs zu machen.

Frühling (11.5.2009)

Nach der für mich erfolgreichen Saison, durfte ich am 1. April, da ich die WM-Selektionskriterien erfüllt habe, mit 5 anderen Athletinnen nach Vancouver fliegen. Das Ziel dieser Reise war, dass wir die Olympia-Pisten vom nächsten Jahr kennenlernen konnten. Natürlich erlebten wir sehr viel, vorallem auch auf Vancouver-Island, wo Fabienne Suter und ich noch ein paar Tage zusammen umherreisten. Von „Wale-watching“ bis Mövenkacke war alles dabei ;-) . Danach flog ich direkt weiter nach Miami, von da an begannen die warmen Tage meiner monatigen Reise. Nachdem wir 5 Tage um ganz Florida gefahren sind und 100te von Aligatoren bestaunt haben, sind wir in Fort Lauderdale, in das Schwimmende Hotel gestiegen. Auf der Kreuzfahrt hatten wir halt auf den Bahamas, Bermudas, Azoren, Lissabon, Vigo, Gjon, La Rochelle und zum Schluss noch London. Jetzt bin ich schon mitten im Konditionstraining und werde mich in der nächsten Woche in Magglingen und danach 5 Tage auf der Insel Elba mit harten Einheiten in Topform bringen.

DNS --> Did not Start ( 27. Februar 2009)

In den letzten 2 Tagen wurde mein rechtes Knie stark belastet. Im ersten Abfahrts-Training in Bansko stürzte ich und im zweiten konnte ich einen Sturz nur knapp verhindern, hatte jedoch einen Stillstand. Beide male gab es grosse Belastungen auf mein rechtes Knie! Es ist alles ganz, jedoch schmerzt es im Moment noch ziemlich stark, weshalb ich nach dem einfahren entschieden habe, die heutige Abfahrt auszulassen und meinem Knie etwas Ruhe zu gönnen, damit ich spätestens am Sonntag zum Super-G wieder voll fit bin. Ich will einfach nicht, dass es durch die extremen Schläge die es hier hat noch schlimmer wird.

TARVISIO ... für mich diese Woche ein Erfolgsort (23. Februar 2009)

In Cortina schaffte ich mit dem 6. Rang im Super-G die Selektionskriterien für die WM in Val d'Isere. Da dies in dieser Disziplin jedoch auch 5 andere Schweizerinnen erreichten, mussten wir in Garmisch eine Quali fahren. Nach sehr guter Zwischenzeit machte ich jedoch einen grooosssen Fehler und somit konnte ich die WM schon wieder vergessen. Ich nutzte die Zeit um einen EC-Riesenslalom zu fahren, zu trainieren und ein paar Tage Pause und Kondi zu machen. Danach reisten wir ins Sarntal, um uns dort auf die Weltcuprennen in Tarvisio vorzubereiten.
In der zwei Abfahrts-Trainings in Tarvisio konnte ich mich immer mehr steigern und erreichte dann in der Kombiabfahrt den 3. Rang, was für mich eine riesen Ueberraschung war! Nun hatte ich noch meinen ersten Weltcup-Slalom vor mir... ich kämpfte mich runter und erreichte den 10. Rang in der Kombination.Am nächsten Tag fand die Abfahrt statt und ich war sehr erfreut, als ich mit Nummer 33 ins Ziel kam und der 4. Rang aufleuchtete! Am Sonntag durfte ich mit Nummer 1 den Super-G eröffnen. Im Ziel hatte ich das Gefühl, das ich ein bischen zu wenig angegriffen habe, jedoch erreichte ich den 6. Rang! Somit schaffte ich in drei Tagen, 3 Top 10-Klassierungen in 3 verschiedenen Disziplinen, womit ich sehr zufrieden sein kann!
Heute reisen wir nach München und fliegen morgen weiter nach Bansko (Bulgarien). Dort werde ich am Wochenende 2 Abfahrten und 1 Super-G fahren.
Vor ein paar Tagen habe ich erfahren, dass ich jetzt auch einen FANCLUB habe! Ich möchte mich bei allen fürs "mitfiebern und daumendrücken" bedanken!


Es schneit und schneit und schneit (20.01.09)

Nach einer erfolgreichen Woche in Caspoggio I (1. Rang in derSuper-Kombi, 1. und 9. Rang in der Abfahrt) verbrachte ich einen Tag zuHause und dann reisten wir weiter nach Courchevel FRA. Dort bestrittich den Europacup-Riesenslalom, wo ich nach dem ersten Lauf auf dem 3.Platz war, dann aber leider wegen mehreren kleinen Fehlern auf den 9.Rang zurückviel.
Sofort nach dem Rennen ging die Reise weiter nach Cortina d'Ampezzo.. 91/2 Stunden Autofahrt lag noch vor uns. Als wir dann um 00.30 Uhr inCortina eintrafen schneite es schon ziemlich stark und als ich heuteMorgen aufstand, schneite es immer noch. So wurde das ersteAbfahrtstraining schon um 7.30 Uhr abgesagt. Jetzt ist es 17.00 Uhr undes hat immer noch nicht aufgehört zu schneien! Tja, somit können wirnichts anderes tun als abwarten.


Seit meinem letzten Eintrag war ich nicht mehr viel Zuhause... Vom 15. bis zum 29. November war ich 14. Tage auf den Skis. Die Rennen verliefen für mich nicht so schlecht. Beim ersten Riesenslalom in Schweden führte ich nach dem ersten Lauf, nachdem ich jedoch im 2. Lauf auf ein Aussentor losfuhr fiel ich dann auf den 8. Rang zurück. Der 2. Riesenslalom in Norwegen beendete ich auf dem 4. Rang. Da ich im letzten Winter über 400 Punkte erreichte, durfte ich auch im Slalom nach den ersten 15 starten und schaffte es dank den besseren Pisten auch da zwei mal unter die besten 30 und somit in die Punkte. In Kvjetfiell (NOR) konnte ich den ersten Super-G für mich entscheiden. Beim 2. schied ich leider aus, nachdem ich bis zur Zwischenzeit 40 Hunderstel Vorsprung hatte. Anfangs-Mitte Dezember wären in St. Moritz eigentlich Super-G, Abfahrt und Super-Kombi geplant gewesen...wir verbrachten die Tage jedoch mehr mit powdern als mit Rennen fahren. Der Super-G (wo ich 4. wurde) und die Kombi (wo ich leider nachdem ich im Super-G 2. war, im Slalom nach wenigen Toren ausschied) konnte dann aber doch noch durchgeführt werden.
Nach einem Tag in Schruns (dort fand ein Riesenslalom-Europacuprennen statt => 5. Rang) reiste ich wieder zurück nach St. Moritz um da im Weltcup-Super-G und in der Abfahrt zu starten. Das 2. Abfahrtstraining wurden genau in dem Moment abgebrochen, als ich im Starthaus stand. Später wurde dann jedoch auch die Abfahrt abgesagt. Im Super-G erreichte ich mein bisher bestes Resultat mit dem 17. Rang!
Ich möchte mich bei allen bedanke, die vor Ort in St. Moritz oder Zuhause vor dem Fernseher, für mich die Daumen gedrückt haben!
Ich fahre heute noch nach Altenmarkt und werde morgen da trainieren. Am 28. darf ich in Semmering im Riesenslalom an den Start gehen.
Nun wünsche ich noch allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2009!


Die ersten Rennen habe ich schon hinter mir. In der Halle von Amneville (FRA) und Neuss (D) fuhr ich zwei Europacup-Slaloms. Leider schied ich in beiden aus.
Als wir dann um 19.30 Uhr endlich die 7 stündige Heimreise antreten wollten, hatte unser Fahrer den Schlüssel im Bus eingeschlossen...juhu, was für eine Freude! Nach dem die Polizei da war, versuchten zwei Männer von der ADAC zwei Stunden lang unseren VW-Bus zu knacken. Irgendwann wussten aber auch sie keinen anderen Ausweg mehr als die Scheibe einzuschlagen. Nachdem wir das Fenster mit Karton und Lastwagenblache abgedeckt hatten fuhren wir dann endlich nach Hause wo ich um 4.15 Uhr ziemlich müde ins Bett fiel!
Jetzt war ich ein paar Tage zu Hause und konnte mich nochmals Erholen, weil ich jetzt bis zur Weihnachtspause ziemlich dichtes Programm habe.
Morgen um 6.00 Uhr fahren wir ab nach München, von da aus fliegen wir nach Oslo und fahren dann wieder ca. 6 Stunden weiter nach Funäsdalen (SWE). Dann werden wir ca. eine Woche mit trainieren verbringen und sind dann hoffentlich bereit für die ersten "normalen" Europacup-Rennen!
Also, drückt mir bitte die Daumen und bis bald!

3.10.2008 (Der Winter ist da) 

Auch in der letzten Woche in Neuseeland konnten wir nochmals sehr gut trainieren und starteten dann auch an einem Rennen. Ich war mit meinen 2 Läufen überhaupt nicht zufrieden...da mir mehrere Fehler unterliefen!

Die Heimreise war dann seeehr lang! Zuerst mussten wir von Queenstown nach Christchurch fahren, das benötigte ca. 6 Stunden. Dort konnten wir dann übernachten und am nächsten Morgen mussten wir um 7.30 Uhr bereit stehen um zum Flughafen zu fahren. Nach dem etwas mühsamen Einchecken mussten wir noch ein paar Stunden warten bis wir endlich den ca. 11-stündigen Flug nach Singapore auf uns nehmen konnten. Dort hatten wir dann wieder einen 7-stündigen Aufenthalt, den wir jedoch teilweise mit baden im Swimmingpool am Flughafen verbrachten. Als ich dann zum zweiten mal in den Flieger stieg, konnte ich mich kaum noch wach halten, da ich schon seit über 24 Stunden nicht geschlafen hatte. Eigentlich wollte ich noch das Nachtessen zu mir nehmen und dann schlafen...jedoch habe ich nichts mehr mitbekommen vom Nachtessen und konnte dann über 5 Stunden durchschlafen!

 In der darauf folgenden Woche hatten wir in Saas-Fee Werbewoche (besser gesagt Tage). Wir verbrachten 2 Tage nur mit geschminkt zu werden und zu lächeln! 
Nach einer weiteren Woche in Zermatt, wo wir bei minus 14 Grad Abfahrt und Slalom trainierten, waren wir diese Woche in Saas-Fee, auch da ist jetzt definitiv der Winter eingetroffen...wie auch hier in Schwyz, wo die Mythen schon weiss schimmern!

Methven (Mt Hutt)

Nach 6 Skitagen war jetzt der erste Ruhetag angesagt ... leider folgte dann wegen schlechten Wetters noch ein zweiter. Am dritten Tag in Mt. Hutt nahmen wir die harte und sehr anspruchsvolle Piste in Angriff. Ich muss ganz ehrlich sagen: zum Glück ist noch nicht Winter! Es gibt noch viel Arbeit! Aber darum sind wir ja hier. Auch hier dauert die Fahrt ins Skigebiet ca 30 Minuten und heute (Tag 4) hat unser Auto den Kampf aufgegeben und uns gleich 2 platte Reifen hinterlassen. Aber wir Frauen schafften es natürlich, auch diese Aufgabe zu meistern, waren aber leider nicht so schnell wie
 die Boxenstopps der Formel 1! Danach mussten wir jedoch nach stundenlangem Warten und 3 - 4 Freifahrten im Nebel unser Super-G Training absagen und ins Hotel zurückkehren. Hoffentlich wird es Morgen wieder besser ... weil es hier eine super Trainingspiste hat, die für uns und die Oesterreichische Herrenmannschaft grosszügig abgesperrt wird!

29.08.2008 Methven NZ. Die Deutschen, die Oesterreicher, die Hasen und wir.

Es war eine super Woche in Tekapo. Wir standen immer um 5.30 Uhr auf, damit wir dann 1 Stunde später die 30-minütige Fahrt bis ins Skigebiet auf uns nehmen konnten. Diese war immer wieder von verschiedenen Gefühlen geprägt. Manchmal konnten wir den Sternenhimmel und den leuchtenden Mond bestaunen oder wir mussten pro Fahrt sicher 4 Hasen ausweichen, da diese anscheinend eine Mutprobe zu bestehen hatten und immer im letzten Moment vors Auto sprangen. Leider wurde auch einer von unserem Auto erfasst. Unsere Autos kämpften wacker gegen die Steine, di8e es auf dieser Schotterstrasse immer herauf "spickte"... aber als es dann weiter oben (ca 300 m vor der Skipiste) auf der vereisten Strasse doch zu rutschig wurde, mussten wir schnell lernen Ketten zu montieren. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie schnell wir Frauen die Ketten drauf hatten (runter gings natürlich noch viel schneller)! So mussten wir als Wettkämpferinnen natürlich einen Wettstreit daraus machen... Endlich oben angekommen, wurde es auch langsam heller und wir durften die frisch präparierten Pisten runterkurven! Bis ca 10.00Uhr hatten wir 4 Pisten, die wir nur mit den deutschen Frauen teilen mussten und auch danach sind uns die wenigen Touristen die es hatte ausgewichen... bessere Trainingsbedingungen kann man sich nicht vorstellen!

20.08.2008 Lange Reise nach New Zealand mit wenig Schlaf!

Am Samstagabend stiegen wir um 22.00 Uhr in Zürich ins Flugzeug ein. In den folgenden 12 Stunden bis nach Singapur schaffte ich es gerade 1 Stunde zu schlafen. Auch beim Weiterflug nach Christchurch NZ, der nochmals 10 Stunden dauerte, war ich nach 1 1/2 Stunden schon ausgeschlafen.
Gut angekommen, gabs nach einstündiger Autofahrt Mittagspause. Danach ging das ganze Swiss-Ski-Team auf Einkaufstour! Die ganze 35ig köpfige Mannschaft steuerte mit ihren Einkaufswagen durch die Lebensmittelregale und suchte nach Esswaren, die wir für die nächste Woche brauchen. (Gekocht  wird  selbst.)
Dann fuhren wir weitere 2 Stunden bis nach Tekapo. Hier wohnen wir in kleinen Häusern... die sehr, sehr kalt sind! Brrr... welcome back to New Zealand! Anscheinend haben sie hier immer noch nicht gelernt Häuser mit Isolation und Zentralheizung zu bauen! Als erstes musste angefeuert werden. Dieses Cheminee reicht jedoch nur für das Wohnzimmer zu wärmen. Ich hatte jedoch das Glück, das in meinem Zimmer ein kleiner Holzofen steht. So konnte ich um 19.40 Uhr ins Bett gehen und ich habe durchgeschlafen bis mich am Morgen der Wecker aus dem Bett holte.
Heute durften wir auf den genialen Pisten erstmals die Skis anschnallen! Am Anfang war es jedoch schwierig sich aufs Skifahren zu konzentrieren... Die Aussicht auf den Lake Tekapo und die verschneiten Berge war einfach toll Bis bald!

28. Juli 2008 ( Bald nach Neuseeland!)

Eigentlich sollte man meinen, dass man als Skirennfahrerin im Sommer viel Zuhause ist und für alles ein wenig mehr Zeit hat... Wie Ihr täglich unter „News“ lesen oder eben nicht lesen konntet war dies nicht so!  Ich verbrachte die letzten Monate mit: 

Zuerst musste ich am 4. April mein Knie Arthroskopieren, dies wusste ich schon im Herbst, da sich von der Operation im Januar 06 innere Vernarbungen gebildet hatten und diese die volle Streckung und Beugung behinderten! Inzwischen geht es mir wieder sehr gut.

 Dann gings ab in die Ferien, die wirklich langsam aber sicher notwendig wurden! ;-) Wir verbrachten 6 Tage auf einer Kreuzfahrt von Lissabon nach Venedig. So hatten wir auch Tagesausflüge nach Gibraltar (GB), Cagliari (Sardinien) und Dubrovnik (CRO)!

Als wir Ende April wieder Zuhause waren ging es natürlich gleich wieder los mit Physiotherapie und Aufbautraining! Wir trainierten in Einsiedeln, Magglingen und zwischendurch auch Zuhause! Als Abwechslung zu den vielen Kraftrainings verbrachte ich die Zeit mit Ausdauertraining wie z.B. die Rennvelotour von Pfäffikon nach Bern und am nächsten Tag wieder zurück, oder mit einer 2-tägigen Wanderung (mit Klettersteig) vom Sahli über die Glattalp-Furggele nach Braunwald und wieder zurück! Dazwischen bestritt ich noch das Beachturnier im Sattel mit Nadia Styger, Fabienne Suter und Vitus Lüönd, wo wir den Vorjahressieg wiederholen konnten.

Nach vielen intensiven Trainingstagen durften wir dann am 15. Juli endlich wieder einmal auf die Skis! Inzwischen haben wir schon 2 viertägige Skikurse in Zermatt hinter uns und heute reise ich zum 3. Skikurs nach Saas-Fee.
Danach werde ich direkt eine Woche in die Camperferien nach Interlaken fahren, dann nochmals 3 Tage nach Magglingen und nach einem Tag, den ich wahrscheinlich mit packen verbringen werde geht’s dann direkt an den Flughafen um das 3-wöchige Trainingslager in New Zealand anzutreten!

14. März 2008 (Sprung ins A-Kader)

Obwohle es mir bei den letzten Rennen nicht mehr ganz so gut gelaufen ist habe ich in der Gesamtwertung im Europacup, im  Super-G mit dem 3. Rang und in der Abfahrt mit dem 2. Rang zwei Fixstartplätze für den Weltcup geholt und mich somit auch fürs A-Kader qualifiziert! In der Kombinationswertung fehlten mir nur 4 Punkte für den 3. Rang, dort habe ich jedoch ein Rennen ausgelassen. Im Riesenslalom bin ich 14. Und alles zusammen gibt für die Gesamtwertung von allen Disziplinen den 4. Rang!
Morgen gehts weiter nach Bad Ragaz wo die Schweizermeisterschaften der schnellen Disziplinen stattfinden werden.

13. Februar 2008 (weiter geht’s nach Spanien)

Im Januar bin ich meine ersten Abfahrten seit 3 Jahren gefahren. Zuerst musste ich mich wieder an das hohe Tempo gewöhnen, aber dann lief es überraschend gut. In Caspoggio wurde ich in den Europacup-Abfahrten 4. und 2.! Danach in den 2 Super-G’s 2 mal 2.! Danach gewann ich sogar in St. Mortitz die Europacup-Abfahrt! Dazwischen war ich noch in Cortina (2 Super-Gs) und holte dort meine ersten Weltcuppunkte! Ich wurde 25. und 22. Auch später in St. Moritz und in Sestriere schaffte ich es noch zweimal in die Top 30 fahren.  
Jetzt haben wir noch trainiert und nach einer kurzen Pause werden wir am 16. Februar die l1stündige Reise nach Spanien auf uns nehmen, um dort 2 Riesenslaloms und 2 Slaloms zu bestreiten.

Ich wünsche allen ein gutes und gesundes neues Jahr (9. Januar 2008)

Zurück zum Dezember: Nachdem meine Leistungen im Europacup nicht so schlecht waren, durfte ich in St. Moritz im Super-G an den Weltcupstart. Leider schied ich da nach nicht gerade schlechten Zwischenzeiten aus.
Nach einer Übernachtung Zuhause ging es dann auch gleich wieder weiter nach St. Luc für ein tägiges Training. Am nächsten Tag bestritt ich dann den EC-RS in Courchevel (FRA), wo ich im 2. Lauf (nach dem 1. Lauf war ich 6.) einen Innenski-Fehler hatte.
Dann reiste ich direkt weiter nach Bettmeralp. Da fand ein FIS-RS statt, den ich gewann. Somit sicherte ich mir auch einen Startplatz für den Weltcup-RS in Lienz (AUT). Jener Riesenslalom fand am 28. Dezember statt. Leider machte ich vor allem im unteren Streckenteil viele Fehler und qualifizierte mich nicht für den 2. Lauf.

Am 7. Januar fand dann in Turnau (AUT) wieder ein EC-RS statt. Im 2. Lauf hatte ich einen ziemlich grossen Fehler, wurde dann aber doch noch 6. Ich startete auch im EC-Slalom in Turnau, der jedoch mehr als Training gedacht war, da ich mit der Startnummer 99 nicht wirklich gute Chancen hatte.

3. Dezember 2007 (Zurück aus Finnland)

Weisse Strassen, Renntiere, kalte Temperaturen und meist dunkel...Typisch Finnland! In den 8 Tagen habe ich die Sonne genau 2 mal für ca 1 Stunde gesehen. Trotzdem wahr die Sicht an den Rennen immer gut, da sie dort Scheinwerfer haben.
Wie Ihr vielleicht schon gehört habt, sind mir, auch für mich sehr überraschend, 2 gute Rennen gelungen! Mit dem 6. Rang war ich eigentlich schon sehr zufrieden, da mir im Riesenslalom noch nie ein Top 10 Resultat gelungen ist. Als ich dann mit dem 3. Rang nochmals nachdoppeln konnte, war ich mehr als zufrieden. Jedoch will ich noch nichts verrufen, die Saison ist noch jung...
Heute reisen wir nach Davos, wo wir 3 FIS-Rennen bestreiten werden.

19. November 2007 (Erste Rennen vorbei)

Am 9. und 10. November bin ich in Bottrop und Neuss (beides Skihallen in Deutschland) in die neue Saison gestartet. Da ich in den vergangenen Jahren nicht mehr so oft Slalom gefahren bin, musste ich im Europacup auch dem entsprechend weit hinten starten (Nr. 87 und 86). Mit dem 2. Rennen bin ich eigentlich zufrieden, da ich im 2. Lauf vom 61. auf den 28. Rang gefahren bin.
Danach waren wir für 3 Trainingstage in Zinal und morgen reisen wir für 8 Tage nach Finnland, wo je 2 Europacup-Riesenslaloms und Slaloms stattfinden werden. Ich freu mich schon...

19. September 2007 (Vorbereitungsphase)

Wir trainierten bereits schon 20 Tage auf den Gletschern von Zermatt und Saas-Fee, wo wir mit wenigen Ausnahmen super Bedingungen vorfanden. Es läuft immer besser und die Sicherheit kehrt langsam zurück. Schon in ca 2 Monaten starten wir in die Saison, bis dahin ist jedoch noch viel zu tuen. Bis bald.

22. Juni 2007 (Konditionstraining)

Ups...mein letzter Eintrag ist schon lange her. Nachdem ich mitte April die Saison abgeschlossen habe, machte ich die Ausbildung als Skilehrerin und verbrachte somit noch ein paar Tage auf den Skis. Danach ging ich eine Woche in die Ferien und jetzt sind wir schon seit mehreren Wochen an der Vorbereitung für die nächste Saison. Meistens trainieren wir 5 Tage in der Woche in Einsiedeln. Wir dürfen da den Kraftraum und die Turnhalle mit den Skispringern mitbenutzen, womit wir optimale Bedingungen haben. Nun freu ich mich auf die ersten Skitage, die wir im Juli in Saas-Fee und Zermatt verbringen (geplant sind 3 mal 4 Tage).

1. Februar 2007 (Die ersten Rennen hinter mir)

Am 8. Januar bin ich in die neue Saison gestarted. Am Anfang hatte ich Mühe damit, mich wieder an den Rennrythmus zu gewöhnen, nach einer Rennpause von einem Jahr. Inzwischen (nach 6 Rennen) habe ich einen 4. Rang (FIS-RS in Zinal) und einen 3. Rang (FIS-RS in Garmisch) erreicht, was mir die Bestätigung gab, dass ich in den flachen Geländen wieder schnell Skifahren kann. Im Moment habe ich aber noch ziemlich Mühe in den steilen und schwierigen Hängen...aber ich arbeite daran. In den letzten Tagen sind wir sehr viel umhergereist. z.B. als wir nach dem Training in St. Moritz 4 Stunden nach München gefahren sind und dann am nächsten Tag 11 Stunden nach Bansko (Bulgarien) geflogen und gefahren sind, dort fand nur ein Rennen statt (das 2. wurde abgesagt). Am nächsten Tag flogen wir wieder nach München zurück und fuhren von dort nach Garmisch, wo ich um 01.15 Uhr in der Nacht ankam und mich müde endlich ins Bett fallen liess (in Bulgarien wäre es schon 02.15 Uhr gewesen). Am nächsten Morgen standen wir um 06.15 Uhr auf um den FIS-Riesen zu bestreiten. Jetzt bin ich einen halben Tag Zuhause und am Nachmittag reisen wir nach Sedrun, für ein 2 tägiges Training, dann gehts weiter nach Abetone (ITA) und Sella Nevea (ITA), wo ich an den nächsten Europacuprennen alles geben werde. Okay, ich sollte jetzt wohl fertig packen, bis bald.

3. Januar 2007 (Bald gehts los)

In den letzten Wochen konnten wir gut trainieren (mal abgesehen davon, dass unsere Skis sehr darunter leiden mussten, wegen den vielen Steinen). Bis jetzt habe ich noch keine Rennen bestritten. Wenn es aber keine Rennverschiebungen gibt werde ich am 8. und 9. Januar in Brigels meine ersten (FIS-)Rennen seit einem Jahr bestreiten. Drückt mir die Daumen, ich werde mein bestes geben.

5. November 2006

Es ist wieder viel passiert, ich war schon ca. 25 Tage auf den Skis. Es ging immer besser und in den letzten Wochen konnte ich immer öfters Schmerzfrei fahren. Jetzt warten wir auf den Kunstschnee, kalt ist es ja bereits...  Es ist noch viel Training notwendig und natürlich benötige ich wieder mehr Vertrauen, bis ich wieder vorne mitfahren kann, desshalb werde wahrscheindlich erst im Januar die ersten Rennen bestreiten.

5. September 2006

Oooh... es ist viel Zeit vergangen als ich mich das letzte mal gemeldet habe. In der Zwischenzeit habe ich 3 Wochen in Einsiedeln und 3 Wochen in St. Moritz Kondition trainiert! Dies war sehr Intensiv aber für mich auch sehr wichtig. Danach habe ich von Dr. A. Urfer das OK bekommen, was heisst, das ich wieder auf die Skis darf!!! Was ich in der letzten Woche auch getan habe. Ich war für 8 Tage in Zermatt und habe mit viel Freude die Schwünge in den Schnee gezogen. Meinem Knie geht es immer besser und besser. Manchmal benötigt es gewisse Vorsicht... aber ich bin sehr optimistisch, alles kommt gut!

25. Juni 2006

Es tued mer leid, das ich mich nid scho früehner gmeldet ha, aber irgendwie heds mer dSite dete immer blockt, woni öpis ha welle gu schribe! Also: Für mich isch das sehr en spezielli aber schöni Ziit gsi in Neuseeland. Ha viel unternuh und erlebt. S'Meischte hani ufem Velo gseh.

Z.B. woni midem Cristan Locher uf dVelotour Richtig Queenstown bi! SWetter isch z.T. zimli kalt gsi, also sind mer immer mit lange Hose und eme Pulli gfahre. Die erschte 3 Täg sind sehr Flach xi. Zum Teil eeeewig lang gradus gange! Mer hed eifach keis Ziel gseh und es isch au öpe vor cho, das über 50 Kilometer lang (oder nu länger) keis Restaurant oder so öpis cho wär. Also hend mer das alles guet müesse plane und üsi Kräft iteile! Bi natürlich devo usgange, dasi sehr liede wird uf dere Tour, da ich erscht einisch ufem Velo xi bi! Und wenni ehrlich bi, bini jedesmal froh xi, weni nach 4-6 Stund Velofahre allig ha chönne gu Dusche und de chli is Bettli ligge! Einisch hend mer wegem schlechte Wetter au mal de Bus müesse näh, aber irgendwie hend mers de au nu uf Queenstown gschafft und dete hend mer natürlich welle vu dene viele Aktivitete provitiere und hend üs fürs Jet Boat fahre und Canyon Swing entschide! Muess ehrlich säge, woni dete i die 109 Meter tüüfi Schlucht abegumped bi isch mer sHerz au nu eisch stah blibe!! Ha nu zittered woni nah wieder dobegstande bi! Aber  isch geil gsi!!!

Mer hed natürlich au immer wieder nüi Lüt kenneglernt. Und au woni die letschte 4 Wuche id Schuel bi hani wieder Lüt gfunde wo mit mier chli öpis unternuh hend. z.B. wo dYumi (e Japaneri) mit mier uf Akaroa gfahre isch (natürli midem Velo) isch au öpe 80 km Meter wiit gsi und nu es paar Höhemeter höch! Aber wunderschön!

Ja, ha viel erlebt und schöni Idrück vumene Land ganz wiit weg chönne sammle. Aber jetzt bin ich glich wieder froh, bini wieder deheime bi mine Lüt und dene schöne Berge und See!!! Und natürlich bini sWetter voll am gnüsse! 

1. April 2006

Miär gaz immer besser und besser. Und ich bi scho ganz nervös...es gahd nurnu 12 Täg, de sitz ich im Flugzüg ufem wäg uf Neuseeland mideme kurze Halt in Dubai! Ich ha mich für 2-3 Mönet Usland entschide, demit ich wiedermal chli abwächslig ha und dete cha de ganzi ufbuh gu mache! Ich wirde dete binere Familie wohne, wo mich bi mim Training wärded unterstütze und so viel wiä möglich id Physiotherapie gah... Viel meh chan ich üch au nunig säge...aber ich wirde üch de Brichtä und verzelle wiäs isch und öpe au es paar Föteli ine due... Wirde üch alli etz scho vermiss!!!

14. Februar 2006

Etz bini scho sit chli meh als 3 Wuche am umeligge. D'Operation isch eigentlich guet verlaufe, ussert das feschtgstellt hend, das ich beidi Meniskä abgrisse ha. Diä sind etz au wieder ahgnäht worde, etz isch eifach nu viiiiielllll Geduld gfragt, vorallem wenns verussä eso schöne wiessä Schnee hed und so blauä Himmel isch. Janu, au diä Ziit wird verbi gah.

Und nu öpis, wünsche allne en schöne Valentinstag mit dene Lüt wo iär gärn hend!!!

17. Januar 2006

Ide letschte 10 Täg han ich sehr viel nachedänkt und mich müesse entscheide. Im Dezember und Januar han ich 2 Stürzli gha und mich debi am Meniskus verletzt. Am 20. Januar wird ich s'St.Moritz unters Mässer cho und mir sKrüzband la ersetze und de Miniskus la flicke. Das isch für mich en sehr schwirige Entscheid xi, will das mis letschte Jahr bi de Juniorinne xi wär und ich s'letschte mal ad Juniore-WM hätt chönne gah. Diä wär das Jahr s'Québec (KANADA).

Für mini Gsundheit und mini langfrischtig Schikarriere ischs jedoch besser wenn ich jetzt operiere, denn so chan ich endlich wiedermal vom Summer ah mittrainiäre. So isches leider, für mich isch dSaison scho wieder verbi.

2. Januar 2006

Ändlich han ich wiedermal Ziit gfunde um üch z'schribe, was ide letschte Wuche alles gange isch. Bi etz scho 10 Ränne gfahre und zum Teil au wiit umegreist. Bis etz dörf ich eigentlich z'fride si mit mine Resultat. Ha ade meischte Ränne guet mit de andere mit möge und zum Teil bini au für mich überraschendi Resultat usegfahre. Wiäner viellicht mitbecho hend, bini de am 26.12. füre Weltcup-Riesenslalom in Lienz ufbote worde. Det han ich mich mal chönne mit de "grosse Stare" mässe. Wiän ich nu fascht erwartet ha, bin ich de nid ganz a diä schnellschte Ziite anecho, bis id Hälfti bini zwar nur 9 Zähntel hinter de Anja Pärson xi, ha aber de bis is Ziel nu über 2 Sekunde  meh verlore... Mini Rangierige und witeri Sache unter "Resultate".

9. November 2005

Ide letschte Wuche bini viel uf de Schi xi, ha hauptsächlich Rieseslalom trainiärt, bi aber au 4 Täg Abfahrt gfahre und öpe 3 mal Slalom. Eigentlich währed mer am 14. November scho abgfloge uf Finnland. Jedoch heds im Norde obe so wenig Schnee, das dFIS-Ränne hend müesse abgseid wärde und miär hoffed etz, das dEuropacup-Rennä chönd duregfüehrt wärde. 

5. Oktober 2005

Bi etz äbe 8 Täg uf de Schi xi, etz hani en Wuche Pause und den wirdi 3 Wuche nachenand immer unter de Wuche uf de Schi sii. Am Ahfang ischs für mich echli komisch xi, won diä anderä us minere Mannschaft scho um Usscheidige fahre sind (für Sölden) und ich stah afeng zum erschte mal sitem April ufem Schnee! Mit dem han ich mich de abgfunde und probiäre etz step by step min Wäg sgah!

2. August 2005

Ich hoffe iär hend alli en schöne Nationalfirtig gha, ade Ragetä ah hed mer mal chönne meine ;-)) !

28. Juni 2005

Letscht Samschtig hani ade MIDSUMMER NIGHT mitgmacht, zerscht isch dSarah Stucki 22km bladet, den ich 44km biked und den dNadja Loretz 11km jogged! Bi devo usgange, das miär uf de Ranglischte wahrschindlich ganz wiit hinne wärded sie, aber zu üsere Überraschig sind mer sogar 6. worde (vo 13. Fraueteams), was für mich gheisse hed, dasses langsam wieder ufwärts gahd!

7. Juni 2005

Ide letschte 2 Mönet sind mini Muskle am linge Oberschänkel trotzem spezifische Training sehr zruggange. Im moment Trainiär ich viel Usdur und Kraftusdur...bis ich mini "alti Form" erreicht ha bruchts sicher nu mängs Schweisströpfli und viel Geduld. Aber ich wirde Tag für Tag a mim Ziel s`schaffe und hoffe, dass ich im Herbscht so parat bi wiä nu niä.

Es gahd mer immer besser

Ich bi sehr sfride midem Heiligsprozess vu mim Knü. Cha etz 3-5 ide Wuche id Physiotherapie und probiäre det mini Muskle wieder s´stärke wo verlore gange sind...au suscht chani scho wieder viel mache wiä z.B. flachi und kurzi Velotoure.


Am Mittwoch (6. April) verletzte ich mich beim Riesenslalom-Training am Knie. Die Ärzte meldeten einen Kreuzbandriss. Ich habe jetzt schon mit der Physiotherapie begonnen und werde somit meine Muskeln aufbauen. Die Schmerzen sind zum Glück nicht so schlimm, was mir nach ein paar Tagen schon wieder das Laufen ohne Krücken ermöglicht.

Meine Saison ist zu Ende

Da mein Heilungsprozess schlussendlich 8 statt 5-6 Wochen dauerte waren alle wichtigen Rennen vorbei. Ich hätte vielleicht noch an 3-4 FIS-Rennen starten können...dann wäre jedoch mein Verletztenstatus aufgelöst worden und meine Punkte wären sofort gestiegen. Deshalb konzentriere ich mich voll und ganz auf die nächste Saison!

Damit ich den Rennrythmus nicht ganz verlor fuhr ich 3 Regionalrennen und erreichte in meiner Kategorie den 1. und den 2. Platz, im 3. Rennen hatte ich einen Sturz.


Es ist bereits 4 Wochen her seit meinem Unfall. Neue Röntgenaufnahmen zeigen, dass mein Schlüsselbein auf dem besten Weg zur Heilung ist. Jedoch muss ich immer noch mit einer Rennpause von 2-3 Wochen rechnen, darf aber Bein- und Ausdauertraining (auf dem Hometrainer) machen.


Am 11. Januar erreichte ich den 4. Rang im Europacup-Super-G in Megève. Dies ist mein bestes Ergebnis dieser Saison. Somit bin ich auch in der Europacup-Super-G-Wertung auf dem 4. Rang!

Leider stürzte ich einen Tag später im Abfahrtstraining...ich bekam in einer Kompression einen Schlag auf die Skier und stürzte so nach vorne auf die Schulter, was einen Schlüsselbeinbruch zur Folge hatte.


Am 7. Januar fuhr ich mein erstes Weltcup-Rennen. Auf der sehr anspruchsvollen Abfahrtsstrecke von Santa Caterina (ITA) erreichte ich den 36. Rang. Ich danke allen, die mich vor Ort oder zu Hause am TV-Gerät unterstützt haben!


Am 23. Dezember gewann ich im österreichischen Ausservillgraten mein erstes FIS-Rennen. Bereits am Vortag erreichte ich einen 6. Rang.

10.12.2004

Mein Saisonauftakt war in Tignes (FRA) wo ich 2 FIS-Riesenslaloms bestritt.
Im 1. Rennen verpasste ich den Sieg um 1 Hunderstel. Leider hatte ich dann
im 2. Rennen einen Ausfall.
Dank den guten Leistungen durften Tanya Bühler und ich nach Norwegen reisen
und mit der Techniker-Gruppe die Europacup-Riesenslaloms in Aal bestreiten.
Im 1. Rennen gelang es mir, mich als beste Schweizerin auf dem 16. Platz
zu klassieren. 2. Rennen --> Leider schon wieder ein Ausfall.

Jetzt kann ich an den Riesenslalom-Europacup-Rennen in Schruns (AUT) teilnehmen
und danach direkt weiter auf Altenmarkt (AUT) reisen, um dort in der Abfahrt
und im Super-G zu starten.

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